„Ich bin Horst. Ich sing im Männerchor – da kriegt meine Stimme Raum, so wie meine Gedanken.“
Horst,
Produktion
Seit über 30 Jahren bin ich jetzt im Unternehmen. Drei Jahrzehnte – das ist mehr als ein Job. Das ist ein Stück Zuhause geworden. Ich hab hier viel bekommen: Zeit für meinen Sohn, Zeit für das, was wirklich zählt. Elternzeit, später Teilzeit – das waren keine Selbstverständlichkeiten. Und ich war genau dann da, wenn die Firma mich gebraucht hat. Das macht stolz. Auf das Unternehmen. Und auf mich selbst auch ein bisschen.
WER ERNTEN WILL, MUSS SÄEN... DAS SAG ICH NICHT NUR SO – DAS IST MEIN PRINZIP. IM GARTEN, IM LEBEN, IN DER ARBEIT. MAN GIBT. MAN KÜMMERT SICH. MAN BLEIBT DRAN. UND IRGENDWANN KOMMT’S ZURÜCK. MANCHMAL LEISE. MANCHMAL GROSS.
Das Schweizer Taschenmesser in Person, ja, so fühle ich mich wirklich manchmal. Ich kann vieles. Und wenn ich’s noch nicht kann, dann lern ich’s eben. Neue Maschine? Her damit. Ich probier’s aus, hör in sie rein, teste, justiere – bis alles läuft. So wie’s laufen soll.
ICH MAG DAS: MIT DEN HÄNDEN SCHAFFEN, METALL VERFORMEN ODER ZUSAMMENFÜGEN, ETWAS ENTSTEHEN SEHEN, DAS BLEIBT. SO WIE SPUREN IM GARTEN, WENN MAN AM ABEND ZURÜCKBLICKT AUF DAS, WAS MAN GESCHAFFT HAT.
Gesellig, sagt man, bin ich auch. Ich mag Menschen. Ich mag Lachen und gute Geschichten. Stress? Nein, Danke. Dafür hab ich zu viel erlebt und zu viel Ruhe in mir gesammelt. Man wird mit den Jahren wie ein alter Baum – fest verwurzelt, schwer zu erschüttern und immer noch gewillt, weiter zu wachsen.